Das Wichtigste bei einer HCG Diät ist die Nachhaltigkeit

Die HCG Diät war eigentlich eher eine rein zufällige Erfindung – mittlerweile gehört sie jedoch zu den Diäten, die erfolgsversprechend sind und auch einen nachhaltigen Effekt bieten. Als der britische Mediziner Albert T. Simeons Mitte des letzten Jahrhunderts den Grundstein für die HCG Diät legte, handelte es sich eher um eine Art Zufall, denn eigentlich wollte er Jungen von den unangenehmen Begleiterscheinungen ihres Übergewichts befreien.

Die Jungen wiesen Tendenzen zu Brüsten und auch üppigen Hüften auf, Merkmale, die man eigentlich eher als charakteristisch weiblich beschreiben würde. Da Simeons gleichzeitig auch mit schwangeren Frauen und stark fettleibigen Menschen zu tun hatte, führte dies irgendwann dazu, dass Simeons den Schlüssel zum Erfolg entdeckte: Indem er den Jungen das Hormon HCG verabreichte konnte er nicht nur erreichen, dass sich die Brüste und auch der Hüftspeck bei den Jungen zurück entwickelte sondern auch, dass sie generell deutlich an Gewicht verloren.

Das Hormon HCG (humanes Choriongonadotropin) wird während der Schwangerschaft von der Plazenta hergestellt und es trägt zur Erhaltung der Schwangerschaft bei. So sorgt es zum Beispiel auch dafür, dass der Körper der schwangeren Frauen in Zeiten der Unterversorgung an seine Fettreserven geht und so das Überleben des Kindes und natürlich auch der Mutter sicherstellt. Dieses Wissen macht man sich auch bei der HCG Diät zunutze, indem man parallel zu den HCG Injektionen eine deutlich reduzierte Kalorienzufuhr verordnet. Wichtig ist dabei auch, dass die betreffenden Personen genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, sie sollen mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken, um ein gutes Ergebnis der HCG Diät zu erzielen und sich dabei wohl zu fühlen.